Autopoietische Systeme unterscheiden, aber wie?

Autopoietische Systeme unterscheiden, aber wie?
Autopoietische Systeme unterscheiden, aber wie?

Heute wollen wir autopoietische Systeme unterscheiden. Bin gespannt, wie uns das gelingt. Melkor bist Du da?
Melkor? Komisch, wir waren verabredet.

Er wollte jetzt hier sein. Und mit mir diskutieren, was psychische Systeme tun. Wie sie sich dadurch von anderen autopoietischen Systemen unterscheiden.

Dass er davon, was sie tun, noch keine rechte Vorstellung hat, hatte er mir gesagt.

Und dann sagte er noch, dass ich bitte bedenken soll, dass er, als Bewohner von Mittelerde, kein Ahnung von Niklas Luhmann hat.

Ok, ich versuche es. Einfach finde ich es nicht, Niklas Luhmann in anschaulichen Worten und Sätzen zu Worte kommen zu lassen. „Autopoietische Systeme unterscheiden, aber wie?“ weiterlesen

Bin ich ein autopoietisches System?

Sonne als Sinnbild für ein autopoietisches System
Sonne als Sinnbild für ein autopoietisches System

Melkor, die Figur des ersten und mächtigsten Valar, der von Eru, dem einen Schöpfergott in Tolkiens Universum erschaffen wurde, hat mich auf sich aufmerksam gemacht.

Melkor schien mir in Nöten zu sein und wirklich, er fragte mich eine Frage, die die meisten Menschen sich niemals stellen.

Wenn sie es doch tun, stehen sie nahe am Abgrund oder aber, was “Abgrund” nicht unähnlich ist, sind Forscher, Künstler oder Thelemiten.

Was bin ich? Fragte er mich. Nein, nicht: Wer? Das fragen sich viele. Er fragte mich nach dem Was. Was bin ich?

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Melkor will Schöpfer oder gar nicht sein

Tom Bombadil, der Meister, erzählt. Über jenen, der Schöpfer oder gar nicht sein will. Und auch über drei mutige Menschen.
Tom Bombadil erzählt von Melkor, der Schöpfer oder gar nicht sein will. Und über drei mutige Menschen.

Schöpfer oder gar nicht sein. So spricht Melkor von sich, wenn er spricht.  Tom Bombadil entschließt sich, Aragorn unter vier Augen zu sagen, wem die Stimme im Elessar gehört. Die Gelegenheit scheint günstig. Doch bemerkt Tom sofort, dass er einen Fehler begangen hat. „Melkor will Schöpfer oder gar nicht sein“ weiterlesen

Prolog im Alten Wald

Im Alten Wald, nahe bei Tom Bombadil´s Haus
Im Alten Wald trifft Tom Bombadil auf Eowyn, Aragorn und Faramir.

Tom Bombadil erzählt, wie er nahe seines Hauses im Alten Wald auf die drei Menschen wartet, die seine Hilfe brauchen. Sie wollen ihm etwas zeigen. Etwas, das ihnen so wichtig ist, dass sie die Weiße Stadt im Süden von Mittelerde Hals über Kopf verließen. Am Tag der Hochzeit von Aragorn und Arwen. „Prolog im Alten Wald“ weiterlesen

Der Tod als Ende muss ein Irrtum sein

Der Tod als Ende muss ein Irrtum sein
Der Tod als Ende muss ein Irrtum sein

Der Tod ist das große Thema von Tolkiens Buch “Herr der Ringe”.

Das bekennt Tolkien ausdrücklich in einem Interview aus dem Jahr 1968.

Wie seine Helden will Tolkien sich nicht abfinden mit der Übermacht des Todes.

Nicht mit Sauron, der alles Leben in Dunkelheit und versinken lassen würde, nicht mit dem Ende der Welt.

Das kommen wird, selbst für die Unsterblichen, wenn Morgoth nach Arda zurück kehren wird. 

Und doch versteckt Tolkien Hoffnungsfunken in seinen Büchern:

  • Einen Rätselspruch über den Menschen am Anfang der Zeit.
  • Melkor, der nicht gleich Morgoth ist.
  • Tom Bombadils Macht, dem Ring zu widerstehen.
  • Und schließlich der  Elessar, ein magischer Heilstein, der zu Aragorn´s Königsstein wird.

Hoffnungsfunken, die zu Spuren werden. Spuren, denen wir nun, im Elessarion, folgen. „Der Tod als Ende muss ein Irrtum sein“ weiterlesen

Der Meister – Tom Bombadil

Tom Bombadil, der Meister
Tom Bombadil, der Meister

Ich bin der Meister, der Älteste, Tom Bombadil.

Zunächst nur der Meister des Lebens oder was das gleiche ist, der Lust zu leben, obgleich das nicht wenig ist.

Doch ich wollte auch das Leben im Kleinen und Kleinsten sein, in den Wassertropfen und im Windhauch, in den Würzelchen und wenn möglich, der glimmenden Feuer auch.

Das aber musste eine lange Reise sein und ich ahnte, dass diese kleinen Wesen des Lebens sich vervielfachen und wandeln würden, sobald es Wesen geben würde, die sprechen.

Und so auch jetzt: Da ich der Älteste bin, gibt es niemanden, der mir das Wort erteilen könnte.

So bin denn ich der Worte-Erteiler und Aufmunterer für alle meine Freunde. Und versorge, wenn nötig, auch mich selbst mit der Aufmerksamkeit, die ich brauche, wenn ich etwas zu sagen habe.

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Gandalf, Mithrandir, Olorin

Gandalf, Mithrandir, Olorin
Gandalf, Mithrandir, Olorin

Schon als man Gandalf noch Olorin nannte, statt viel später dann Gandalf und Mithrandir, wartete er geduldig auf die Menschen.

Es gab die Menschen noch nicht, doch wussten wir, dass es solche Wesen geben musste.

Und die Maiar, das Volk von jenem, der damals nur Olorin hieß, ebenso wie die Valar, glaubten daran, dass es so kommen würde, wie wir alle es uns seit Anbeginn erzählten.

Olorin aber hatte schon immer seine eigene Art, die Welt zu beschreiben. Weshalb ich ihn selbst zu Worte kommen lassen muss.

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